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18. Dienerschaft der Gefährten


Die Gefährten, die Allah für seinen Gesandten auserwählt hat, sind die besten Mitglieder der Gemeinschaft des Propheten. Der Heilige Koran gibt auch zur Kenntnis, dass die Gemeinschaft des Propheten Muhammad (s.a.w.) die beste Gemeinschaft sei:
“(O Gemeinschaft Muhammads!) Ihr seid die beste Gemeinschaft, die je hervorgebracht worden ist (zum Wohle der) Menschheit. Ihr gebietet und fördert tatkräftig das Rechte und verwehrt Unrecht und versucht es zu vermeiden und (ihr tut dies, weil) ihr an Gott glaubt.
Wenn die Besitzer des Buches nur geglaubt hätten (wie ihr), dann wäre es umso besser für sie gewesen. Unter ihnen sind Gläubige, doch die meisten von ihnen sind Frevler.” (ĀL ‘IMRĀN, 3:110)
Laut einer Überlieferung erklärt der Kalif Umar, dass in dem Vers mit dem Wort „ihr“ nur die
Gefährten gemeint sind und wer ihnen gleicht und tut, was sie getan haben, dem wird die Ehre zuteil, die beste Gemeinschaft unter den Menschen zu sein.
Viele Male waren die Gläubigen Zeuge der Hingabe und Flehens des Kalifs Umar beim Gebet geworden. Umar brach während des Gebets so sehr in Schluchzen aus, dass man seine Stimme bis in die hintersten Reihen hören konnte. Oft blieb er bei dem Vers, den er rezitierte, hängen und konnte nicht fortfahren. Manchmal weinte er, bis er ohnmächtig wurde und zusammenbrach, und sich anschließend zuhause zurückzog. Die Leute besuchten ihn in dem Glauben, er sei krank, ohne zu wissen, was wirklich los war. Einmal, als er beim morgendlichen Pflichtgebet die Sura Yusuf rezitierte, begann er bei “Ich klage meinen Gram und meine Trauer nur Gott […].” (YŪSUF, 12:86) zu schluchzen, und ging zur rukū‘ (der Verbeugung) über, bevor er den Vers zu Ende sprechen konnte. Zwar berichtet der Vers über den Propheten Jakob, aber der ehrenwertiger Umar las diesen aus Herzen. Der Große Umar weinte nicht nur selbst, sondern brachte auch die Gefährten hinter ihm zum Weinen.
Abdullah b. Abbas war auch ein Gefährte, der sich sehr pflichtbewusst gegenüber dem Gebet verhielt . Man nannte ihn „seccad“ („der sich Niederwerfende), da er sich oft im Sadschda befand. Als er sein Augenlicht verlor, bot ihm ein Arzt an: “Wenn du sieben Tage lang geduldig bist und deine Gebete im Liegen verrichtest, kann ich dich mit Gottes Erlaubnis heilen.” Obwohl er ein Gelehrter war, schickte er Männer zu vielen der Gefährten, insbesondere zu Aischa und Abu Hurayra, und fragte sie nach ihrer Meinung zu dieser Angelegenheit. Sie sagten alle: “Wenn ihr innerhalb dieser sieben Tage sterbt, wie wollt ihr dann eure Gebete rechtfertigen?” Ibn Abbas gab nach all dem auf, seine Augen behandeln zu lassen.
Sheddâd Ibn Aws (r.a.), einer der Ansar, hatte ständig schlaflose Nächte. Er stand mit dem Satz “O Gott! Der Höllenfeuer lässt mich nicht schlafen.“ auf, führte die rituelle Waschung und verrichtete das Tahadschud-Gebet (as-salāt at-tahadschud), um zu den im folgenden Vers genannten Gläubigen zu gehören, die Gottes Wohlgefallen erlangen: „Ihre Seitenmeiden die Ruhelager zur Nachtzeit, während sie ihren Herrn anrufen in Furcht (vor Seiner Strafe) und in Hoffnung (auf Seine Vergebung, Gnade und Sein Wohlgefallen),
Die Dienerschaft der Gefährten des Propheten
Die Gefährten, die Allah für seinen Gesandten auserwählt hat, sind die besten Mitglieder der Gemeinschaft des Propheten. Der Heilige Koran betont auch, dass die Gemeinschaft des Propheten Muhammad (s.a.w.) die beste Gemeinschaft sei:
„(O Gemeinschaft Muhammads!) Ihr seid die beste Gemeinschaft, die je hervorgebracht worden ist (zum Wohle der) Menschheit. Ihr gebietet und fördert tatkräftig das Rechte und verwehrt Unrecht und versucht es zu vermeiden und (ihr tut dies, weil) ihr an Gott glaubt. Wenn die Besitzer des Buches nur geglaubt hätten (wie ihr), dann wäre es umso besser für sie gewesen. Unter ihnen sind Gläubige, doch die meisten von ihnen sind Frevler.“ (ĀL ‘IMRĀN, 3:110)
Laut einer Überlieferung erklärt der Kalif Umar, dass mit dem Wort „ihr“ in dem Vers nur die Gefährten gemeint sind. Wer ihnen gleicht und tut, was sie getan haben, dem wird die Ehre zuteil, die beste Gemeinschaft unter den Menschen zu sein.
Viele Male wurden die Gläubigen Zeugen der Hingabe und Flehens des Kalifen Umar beim Gebet. Umar brach während des Gebets so sehr in Schluchzen aus, dass man seine Stimme bis in die hintersten Reihen hören konnte. Oft blieb er bei dem Vers, den er rezitierte, hängen und konnte nicht fortfahren. Manchmal weinte er, bis er ohnmächtig wurde und zusammenbrach und sich anschließend zuhause zurückzog. Die Leute besuchten ihn in dem Glauben, er sei krank, ohne zu wissen, was wirklich los war. Einmal, als er beim morgendlichen Pflichtgebet die Sura Yusuf rezitierte, begann er bei „Ich klage meinen Gram und meine Trauer nur Gott […].“ (YŪSUF, 12:86) zu schluchzen und ging zur rukū‘ (der Verbeugung) über, bevor er den Vers zu Ende sprechen konnte. Zwar berichtet der Vers über den Propheten Jakob, aber der ehrwürdige Umar las diesen aus tiefstem Herzen. Der große Umar weinte nicht nur selbst, sondern brachte auch die Gefährten hinter ihm zum Weinen.
Abdullah b. Abbas war auch ein Gefährte, der sich sehr pflichtbewusst gegenüber dem Gebet verhielt. Man nannte ihn „seccad“ („der sich Niederwerfende“), da er sich oft im Sadschda befand. Als er sein Augenlicht verlor, bot ihm ein Arzt an: „Wenn du sieben Tage lang geduldig bist und deine Gebete im Liegen verrichtest, kann ich dich mit Gottes Erlaubnis heilen.“ Obwohl er ein Gelehrter war, schickte er Männer zu vielen der Gefährten, insbesondere zu Aischa und Abu Hurayra, und fragte sie nach ihrer Meinung zu dieser Angelegenheit. Sie sagten alle: „Wenn ihr innerhalb dieser sieben Tage sterbt, wie wollt ihr dann eure Gebete rechtfertigen?“ Ibn Abbas gab nach all dem auf, seine Augen behandeln zu lassen.
Sheddâd Ibn Aws (r.a.), einer der Ansar, hatte ständig schlaflose Nächte. Er stand mit dem Satz „O Gott! Der Höllenfeuer lässt mich nicht schlafen.“ auf, führte die rituelle Waschung durch und verrichtete das Tahadschud-Gebet (as-salāt at-tahadschud), um zu den im folgenden Vers genannten Gläubigen zu gehören, die Gottes Wohlgefallen erlangen:
„Ihre Seiten meiden die Ruhelager zur Nachtzeit, während sie ihren Herrn anrufen in Furcht (vor Seiner Strafe) und in Hoffnung (auf Seine Vergebung, Gnade und Sein Wohlgefallen), und sie geben von dem, was Wir ihnen gewährt haben (an Vermögen, Wissen, Macht etc.), etwas hin (als Unterhalt für die Bedürftigen und für die Sache Gottes, und zwar einzig und allein um Gottes Wohlgefallen zu erlangen und ohne dadurch anderen irgendwelche Verpflichtungen aufzuerlegen). (AS-SADSCHDA, 32:16)
Die Aufrichtigkeit der Gefährten in ihrem Bekenntnis zum Glauben
“Es ist auch für die armen Auswanderer, die aus ihren Heimstätten und von ihrem Eigentum vertrieben worden sind, weil sie nach Gottes Gnade strebten und danach, Seine Zustimmung und Sein Wohlgefallen zu erlangen, und die (die Sache) Gottes und Seinen Gesandten unterstützen. Das sind diejenigen, die aufrichtig sind (in ihrem Bekenntnis zum Glauben und ihrem getreulichen Befolgen seiner Gebote). Jene, die vor deren Kommen ihren Aufenthaltsort (in Medina) hatten und diesen zu einer Heimstätte für den Islam und den Glauben gemacht haben, lieben diejenigen, die um Gottes willen zu ihnen auswandern, und missgönnen ihnen nicht in ihren Herzen, was ihnen gegeben worden ist, ja sie geben ihnen sogar den Vorzug vor sich selbst, auch dann, wenn Armut ihr eigenes Los ist.4 (Sie sollen auch einen Anteil an dieser Beute haben.) Wer immer vor seiner eigenen Habgier bewahrt bleibt – das sind wahrlich die Erfolgreichen.“ (AL-ḪASCHR, 59:8-9)
„Unter den Gläubigen gibt es Männer (von höchstem Wagemut), die sich getreulich an ihren Vertrag mit Gott gehalten haben: Unter ihnen sind jene, die ihr Gelübde erfüllt haben (indem sie bis zu ihrem Tod standhaft geblieben sind), und jene, die noch auf dessen Einlösung warten. Sie haben sich nicht
im Geringsten geändert. Folglich wird Gott die Wahrhaften dafür belohnen, dass sie sich getreulich an ihren Vertrag gehalten haben, und die Heuchler bestrafen, wenn Er will, oder sich nachsichtig ihnen zuwenden, indem Er ihre Reue annimmt (sofern sie bereuen). Wahrlich, Gott ist vergebend, barmherzig.“ (AL-AḪZĀB, 33/23-24)
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