Der Glaube ist ein Band zwischen Schöpfer und Geschöpf. Aus diesem Grund ist der Gottesdienst unmittelbar mit dem Glauben verbunden, da er sowohl zur Pflege als auch zur Bewahrung dieses Bandes dient. Denn der Glaube verliert stetig an Kraft, wenn er nicht durch den Gottesdienst gestärkt wird. Je mehr sich der Mensch am Gottesdienst festhält, desto kräftiger wird sein Glaube. Da der Mensch oft mit weltlichen Angelegenheiten beschäftigt ist, die ihn unmerklich von seinem Schöpfer entfernen, hebt der Gottesdienst diese Entfernung zu Gott in uns auf. So fühlen wir uns in Gottes Gegenwart und erinnern uns immer wieder an die Liebe unseres Herrn. Unser Herz ist vor negativem Denken geschützt, und unser Körper (Auge, Hand, Zunge usw.) ist vor Sünden bewahrt.
Sobald wir versucht sind, eine Sünde zu begehen, spricht das Bewusstsein, das wir durch das Gebet und den Gottesdienst erworben haben, zu uns; Gott, der Eine Herr und Seine Liebe reichen uns aus. Das schönste Erlebnis für einen Gläubigen besteht darin, seinen Schöpfer zu kennen und an Seine Existenz und Einheit zu glauben.
Wir werden uns unserer Dienerschaft vor Gott bewusst, indem wir das Gebet verrichten, die reinigende Abgabe (Zakat) entrichten oder fasten, also den Gottesdienst ausüben. Wir erkennen, dass alles, was wir besitzen, ein Geschenk Gottes ist und Ausdruck Seiner Großzügigkeit. Wir lernen, dankbar zu sein, und bleiben von den Versuchungen des Teufels fern. Somit lernen wir, besonnen zu leben, unser Leben als Gläubige zu führen und uns selbst sowie unseren Mitmenschen Gutes zu tun.
Genau darauf bezieht sich der deutsche Orientalist Joseph von Hammer-Purgstall, wenn er den anfänglichen Erfolg der Muslime beschreibt. Auf die Frage, warum die Muslime in den ersten Jahren so erfolgreich und beliebt waren, antwortete er: „Ergebung in den Willen Gottes und Vertrauen in die Vorsehung bilden das Wesen des Islams. Vertrauen in die Zukunft: Inschallah – wenn Gott will oder wenn es Gott gefällt – und Ergebung in das Vergangene: Maschallah – was Gott will oder was Gott gefällt. Nichts unternehmen, ohne die himmlische Hilfe erfleht zu haben: Bismillah – im Namen Gottes, und nichts beenden ohne Danksagung: Elhamdulillah – Lob sei Gott. Diese vier Worte, sozusagen die vier Eckpfeiler in der Ethik des Islams, führen alle Muslime ständig im Munde.“
Der barmherzige Schöpfer teilt uns ohnehin in Sure Lokman, Vers 18, Folgendes mit: „Wende dein Gesicht nicht in verächtlichem Stolz von den Menschen ab, und gehe nicht hochmütig auf Erden umher. Wahrlich, Gott liebt nicht die Stolzen und Eingebildeten.“
Jemand, der seine Aufgaben gegenüber seinem Herrn verrichtet, wird sich auch seelisch gestärkt fühlen. Der Gottesdienst bändigt Eigenschaften wie Egoismus, Prahlerei und Arroganz und erinnert den Menschen daran, dass nur Gottes Größe unermesslich ist.
İbadet ve Kulluk
15. Dienerschaft vor Gott
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