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20. Was die Gefährten vor Gott und seinem Gesandten ehren


Abu Bakr (as-Siddiq) (573-634): Er gehörte zu den ersten vier Gläubigen, die den Islam annahmen, und war der herausragendste und engste Gefährte des Propheten Muhammad – Friede sei mit ihm. Nach dem Tod des Propheten war er der erste Kalif. Bis heute verehren ihn die Muslime, weil er dem Propheten so nahestand und ihn tatkräftig unterstützte, aber auch wegen seiner außerordentlichen Wahrheitsliebe und seines einfachen Lebensstils.
Sa‘d ibn Abi Waqqas (gest. 670): Er war einer der Helden des frühen Islams und gehörte zu den zehn Gefährten, denen schon zu Lebzeiten versprochen wurde, dass sie ins Paradies eingehen würden. Er nahm an vielen Schlachten teil und war der Befehlshaber der muslimischen Armeen in den Qadisiyya-Kriegen, die mit der Eroberung Persiens endeten.
Ali ibn Abi Talib (606-661): Einer der ersten vier Gläubigen, die den Islam annahmen, und einer der wichtigsten Gefährten des Propheten Muhammad – Friede sei mit ihm. Er war ein Cousin des Propheten und dessen Schwiegersohn und schließlich der letzte der vier Rechtgeleiteten Kalifen. Er war berühmt für sein umfangreiches Wissen, seine tiefe Spiritualität, seinen unübertrefflichen Mut, die unzähligen Opfer, die er für Gottes Sache brachte, sowie für seine große Beredsamkeit.
Bilal ibn Rabah al-Habaschi (gest. 641): Ein schwarzer Sklave, der zum Zeitpunkt seines Bekenntnisses zum Islam im Hause eines der erbittertsten Feinde des Islams arbeitete. Auch später noch war er schlimmsten Verfolgungen ausgesetzt. Vom Propheten – Friede sei mit ihm – wurde er zum Muezzin, zum Gebetsrufer, ernannt.
Abdullah ibn Abbas (gest. 687): Ein überaus scharfsinniger Gefährte des Propheten – Friede sei mit ihm – und zu seiner Zeit der hervorragendste Gelehrte auf dem Gebiet der Koraninterpretation. Er gehörte zu den führenden Rechtswissenschaftlern.
Abu’d-Darda, Uwaymir ibn Malik (gest. 652): Ein hervorragender Gefährte, der einen wichtigen Beitrag zur Zusammenstellung des Korans leistete. Er war ebenso für seinen Mut, seine Frömmigkeit und seine religiöse Hingabe berühmt.
Aischa bint Abi Bakr (? – gest. 676): Tochter von Abu Bakr as-Siddiq – möge Gott Wohlgefallen an ihm finden – und Ehefrau des Propheten Muhammad – Friede sei mit ihm. Sie gehörte zu den hervorragendsten Gelehrten unter den Gefährten. Wir verdanken ihr eine große Anzahl von Berichten über den Propheten.
Anas ibn Malik (gest. 712): Ein ausgezeichneter Gefährte, dem die Ehre zuteil wurde, dem Propheten mehrere Jahre lang zu dienen. Er gehört zu den Gefährten, auf die eine beachtliche Anzahl von Überlieferungen über den Propheten zurückgeht.
Al-Bukhari, Muhammad ibn Isma’il (gest. 870): Er war der berühmteste unter den Hadithsammlern in der Geschichte des Islams. Sein Werk gehört zu den sechs zuverlässigsten Hadithsammlungen. Es gilt als das „gesündeste“ (authentischste) nach dem Buch Gottes.
Rabi‘a’l-Adawiyya (717-801): Geboren in Basra. Als sie noch ein Kind war, starben ihre Eltern und sie wurde in die Sklaverei verkauft. Nach Jahren in Diensten ihres Sklavenhalters begann sie, sich in Denken und Handeln Gott zuzuwenden. Da sie ihrem Sklavenhalter irgendwann nicht mehr von Nutzen war, wurde sie freigelassen und widmete sich fortan ganz dem Dienst an Gott.

Geri Bildirim

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