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9. Die Dienerschaft Unseres Propheten


Der Sinn und Zweck der Gesandtschaft eines Propheten deckt sich mit der Absicht hinter der Schöpfung des Menschen: Gott zu dienen.
Gott weist im Koran mit den Worten: „Ich habe die Dschinn und die Menschen nur erschaffen, damit sie Mir dienen.“ auf diesen Umstand hin.
Das bedeutet, dass der Sinn und Zweck unserer Existenz darin besteht, Gott kennenzulernen und ihm würdig zu dienen, nicht um zu essen und zu trinken, materiellen Gewinn zu machen oder in der irdischen Dimension Grundbesitz zu erwerben. Natürlich sind all dies natürliche Bedürfnisse, jedoch nicht der Zweck unseres Daseins. Um uns diesen verborgenen Weg aufzuzeigen, wurden Propheten gesandt.
Ein weiterer Vers weist auf die Weisheit hin, die sich im Sinn und Zweck der Gesandtschaft der Propheten offenbart, um uns vor dem Götzendienst zu warnen und Wegweiser auf dem Weg des Dienstes für Gott zu sein: „Und gewiss haben Wir in jeder Gemeinschaft einen Gesandten erweckt (mit der Botschaft): ‘Dient Allah und meidet die falschen Götter.’“
Das Gebet ist die Ruhe des Geistes, ein Spaziergang des Gewissens. Jeder fühlt sich zu bestimmten Dingen hingezogen. Die starke Zuneigung des Gesandten Gottes galt dem Gebet. Aus diesem Grund rief er Bilal jedes Mal: „Bilal, erfrische uns ein wenig!“ Mit den Worten „Das Gebet erleuchtet meine Augen“ wies er ebenfalls auf diesen Aspekt hin.
Dienerschaft unseres Propheten und Sunna
Man könnte denken, er habe Zeit seines Lebens nichts anderes getan, als sich dem Gottesdienst zu widmen. Er vertiefte sich förmlich darin. War er nicht auf allen Gebieten einzigartig? Niemand konnte je an ihn herankommen.
Er verkörperte die Dienerschaft im Gebet so intensiv, dass es kaum ein Gebet gab, bei dem er nicht erschauderte oder weinte. Die Gefährten berichten, dass aus seiner Brust Geräusche kamen wie das Mahlen eines Mühlrades, während er das Gebet verrichtete. Das Joch, das sich in ihm drehte, und die schwere Verantwortung der Dienerschaft machten ihn zu einem brodelnden Kessel. Natürlich lag das an seinem Bestreben, der Dienerschaft auf höchstem Niveau gerecht zu werden.
Im Allgemeinen legt der Koran Richtlinien und Prinzipien fest, geht aber nicht ins Detail. Er ruft uns z.B. zum Gebet und zur Pilgerfahrt auf, ohne ausführlich zu beschreiben, wie diese durchzuführen sind. Der Gesandte Gottes, der durch Inspiration oder den Erzengel Gabriel unterwiesen wurde, demonstrierte durch sein Handeln, wie wir den religiösen Geboten folgen sollen. Mit seinem Leben gab er uns ein einzigartiges Beispiel, dem alle Muslime folgen sollten. Fünfmal täglich führte er vor seinen Gefährten das Pflichtgebet an und befahl ihnen, so zu beten, wie sie ihn beten sahen.
Efendimiz, Ahlakı ve Kulluğu

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